Neue Wege gehen?

Ja es ist soweit: Ich suche mir einen Nebenjob zum Studium. Was ich studiere? Germansitk und Skandinavistik. Ich höre Euch schon denken: Was will sie denn damit? Nicht genug Ehrgeiz für etwas Richtiges? Sie will doch später eh nur einen Millionär heiraten, deshalb hat sie auch mit Biegen und Brechen nach München ziehen müsse. Ja, da seid Ihr nicht die Einzigen, mein gesamtes Umfeld denkt ähnlich. Mit BAfög und Ferienjobs in Fabriken hab ich mir das Leben finanziert und bis jetzt hat das eigentlich uch wunderbar funktioniert. Aber nun wird das BAfög gestrichen (meine Geschwister haben das schluderhafte Studentenleben nun hinter sich gelassen) und meine Ferien werden von unorganiertem Hausarbeitenschreiben dominiert. Und zu allem Überfluss machen meine Geschwister mir noch Vorwürfe, warum ich noch nicht arbeite. Dass ich wohl planmäßig nicht erst mit 28 zum Arbeiten anfange, wie sie, wird da netterweise unter den Tisch gekehrt *facepalm*. Und jetzt muss es sein, was ich mir schon die ganzen Zeit vorgenommen hatte und nur nicht auf die Reihe bekommen habe: Es muss ein Nebenjob her. Aber was kommt in Frage? Ein Werksstudentenjob mit dem ich ein wenig Erfahrung in dem Beruf sammeln kann, den ich später eventuell mal ausüben möchte? In einem Café kellnern oder Eis verkaufen? Eigentlich möchte ich ersteres, aber traue ich mir das schon zu in einem Unternehmen meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen? Meine Freunde meinen dazu nur, dass keiner am Anfang von irgendwas eine Ahnung hat und ich mir keinen Kopf machen muss. Aber was ist wenn ich schelchter bin als alle anderen? Was ist wenn ich auch in der Gastro versage? Zuhause hatten wir bis ich 16 wurde einen kleinen Landgasthof, ein Familienbetrieb in dem ich seit ich Laufen konnte so gut ich konnte geholfen hab 😉 Also eigentlich gute Voraussetzungen, aber die Selbstzweifel beseitigt das bei Weitem nicht. Ihr denkt Euch wohl jetzt ‚Wieso stellt sie sich denn so an?‘. Die Wahrheit ist, ich weiß es selbst nicht. Mutig hab ich mich nun ans Durchforsten der Jobanzeigen im Internet gemacht und werde durch die Fülle und die vorhandene Unübersichtlichkeit gleich eingeschüchtert. Welche Plattform wählt man? Was ist, wenn ich mich für etwas bewerbe, für das ich vollkommen ungegeeignet bin? Aus lauter Unsicherheit hab ich nach 15 Minuten wieder aufgegeben und mich dem zweiten Tagespunkt gewidmet: Einen Blog zu gründen, in dem ich über Eindrücke, die ich hier in München und in meinem super spannenden und erfolgreichen Studentenleben sammle, berichte. was ist mit Euch? Hattet oder habt ihr auch solche ‚Probleme‘? Wie habt Ihr Euch an das Thema ‚Jobs‘ angenähert?

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